Aktuelles

 Familiengottesdienst zu Erntedank

Erntedankaltar mit Musikern

 

 

Am 4. Oktober feierten wir einen bunten Familiengottesdienst zu Erntedank.

Mehr Eindrücke erhalten Sie bei einem Klick aufs Bild.

 

 

 

 

 

 


Erfolgreiche Umweltaktion der Konfirmanden - ca. 400 Handys werden recycelt!

Es war schon eine Aktion, die Einsatz forderte, die sich die Konfirmanden des Jahrgangs 2020/21 vorgenommen hatten! Sie wollte in der Zeit zwischen Ende September bis Mitte Oktober in einem Zeitraum von 4 Wochen möglichst viel alte Handys sammeln, die dann an die Organisation Mission eine Welt gesendet wurden, um dort professionell aufbereitet und recycelt wurden. Der Erlös kommt der Arbeit von wohltätigen Hilfsorganisationen zugute. Vielleicht nicht mehr funktionsfähig, sind alte Handys trotzdem richtige „Schatztruhen“, die etliche wertvolle Rohstoffe, v.a. aus dem Bereich Metalle und seltene Erden enthalten. Da mussten Sammelboxen an vielen Orten in Unterschleißheim und Haimhausen aufgestellt werden. Mitschüler, Bekannte, Freunde waren zu informieren und zu motivieren, ihre alten Handys auch wirklich mit zu bringen und in die Boxen zu werfen. An drei Samstagvormittagen standen die Jugendlichen mit einer Sammelbox während des Wochenmarkts teilweise bei strömendem Regen und unangenehmer Kälte auf dem Rathausplatz. Aber es hat sich gelohnt!  Die Jugendlichen erhielten nicht nur viel positives Feedback von Passanten, die den von der Kirchengemeinde mit Hilfe der Konfirmanden organisierten Umwelteinsatz begrüßten. Insgesamt wurde 5 Boxen vollständig gefüllt und es konnten ca. 400 alte Handys zum Recyceln an die Organisation Mission eine Welt gesendet werden.
Weitere Infos zur Aktion: https://mission-einewelt.de/kampagnen/handyaktion-bayern/

 

Festgottesgottesdienst im Gedenken an Wiedereröffnung der Schlosskapelle Haimhausen im Jahr 2011

Es ist zwar noch kein ganz „rundes“ Jubiläum, dass die Schlosskapelle Haimhausen vor neun Jahren nach langer Renovierungszeit wiedereröffnet wurde Trotzdem ist die Kirchengemeinde so dankbar, dass die herrliche Rokokokirche wieder für Gottesdienste genutzt werden kann, dass es auch diesem Jahr einen Festgottesdienst zur Feier der Wiedereröffnung gab.
Pfarrerin Mirjam Pfeiffer gestaltete den Gottesdienst und wurde dabei von hochkarätigen Musikern unterstützt. Marja-Leena Varpio, Almuth Botzky, Violine, Frank Eickhoff, Violoncello und Aleksandra Romanić, Klavier gaben mit vier aus den insgesamt neun existierenden Händel-Arien dem Gottesdienst einen wahrhaft festlichen Charakter. Pfeiffers Predigt nahm das Thema des in der Lesung teilweise vorgetragenen Psalms 104 mit dem Lob des Schöpfers auf. Sie sprach vom Staunen über die Schöpfung, über das Schöne, das uns gegeben ist. Oft neigt man dazu nur den Mangel und das Schlechte wahr zu nehmen und übersieht das Schöne. Doch gerade das Erkennen der guten Dinge gibt uns Kraft, daran zu arbeiten, den Mangel auf der Welt zu beseitigen. Ein sehr passendes Thema zu diesem Gottesdienst!

 

Unterwegs mit dem Mäuserich Frederik


Outdoor-Familiengottesdienst im Berglwald

Der Berglwald-Familiengottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde im Herbst – das ist zu einer echten Tradition geworden! In diesem Jahr waren Pfarrerin Mirjam Pfeiffer und Team mit Eltern und Kindern zusammen mit dem Mäuserich Frederik unterwegs. Wer kennt ihn nicht, den kleinen Träumer, der Schätze wie Sonnenstrahlen, Farben und Worte für kalte, dunkle Wintertage sammelt. Damit sorgt er dafür, dass die Mäusegemeinschaft, in der er lebt, gut durch den Winter kommt. Auch wenn Frederik allgemein bekannt ist – es ist jedes Mal wieder schön, seine Geschichte zu hören! So verfolgten besonders die Kinder ganz aufmerksam, was von Frederik mit Hilfe lustiger Stabpuppen erzählt wurde. Beim an die Erzählung anschließenden kurzen Marsch durch den Wald, wurden die Kinder aufgefordert auch Schätze zu sammeln. Mit den gesammelten Zweigen, Eicheln Kastanien, Blumen und weiterem Naturmaterial wurde dann der Abschlussort des Gottesdienstes geschmückt. Hier versammelten sich alle Gottesdienst-Teilnehmer – natürlich mit Corona-gerechtem Abstand - zu Fürbittengebet, Vater unser und Segen. Dank strahlendem Sonnenschein mit spätsommerlichen Temperaturen war der Gottesdienst unter freiem Himmel ein herrliches Vergnügen, an dem Klein und Groß mit Freude teilnahmen.

Gemeindeausflug nach Nördlingen

organisiert durch den evang. Förderverein Haimhausen


„Nördlingen – die schönsten Ecken sind rund“, so lautet ein Werbeslogan der Stadt Nördlingen. Auch wenn sich die runden Ecken auf die rundum begehbare Stadtmauer beziehen, so war doch auch unser Ausflug in die mittelalterliche Stadt Nördlingen am Sonntag, 20. Sept. 2020, eine runde Sache. Dank eines großen Reisebusses konnten die 23 TeilnehmerInnen aus Unterschleißheim und Haimhausen bei der Hin- und Rückfahrt gebührend Abstand voneinander halten.
Nach einem Gottesdienstbesuch in St. Gallus ging es zum Mittagessen ins bekannte Restaurant „Schlössle“, direkt an einem der fünf wehrhaften Stadttore gelegen. Am frühen Nachmittag zeigte uns eine engagierte Stadtführerin die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, den zahlreichen Handwerkshäusern im Gerberviertel und den prächtigen Fachwerkhäusern. Natürlich durfte ein Besuch der spätgotischen Hallenkirche St.-Georg nicht fehlen. Nach einer Kaffeepause und letztem, individuellem Spaziergang ging es zurück zum Bus. Fazit nach Rückkehr in Haimhausen: Schön war’s, die Stimmung trotz häufigen Maske-Tragens bestens.

H. Frühauf

„Wer in mir bleibt, der bringt viel Frucht." Einführung von Vikarin Ella Albers am 13.09.

Aus dem Damenduo der beiden hauptamtlichen Pfarrerinnen in der evang. Kirchengemeinde, wird demnächst für gut zwei Jahre ein Damentrio! Denn Frau Ella Albers wird ab 01.10. als Vikarin in der Gemeinde Dienst tun. Bereits ein paar Tage vor Dienstbeginn wurde sie in einem festlichen Sonntagsgottesdienst von den Pfarrerinnen Pfeiffer und Urbansky in ihren Dienst eingeführt und lernte „ihre“ Gemeinde kennen. Die Gemeinde zeigte sich gleich von ihrer sonnigsten Seite – bei herrlichstem Frühherbstwetter konnte der Einführungsgottesdienst im Kirchgarten stattfinden. Für eine ganz besondere Kulisse und Stimmung mit Altar im Schatten von Bäumen und Gottesdienstbesucher, auf Sitzbänken locker auf der Wiese verteilt, war von Anfang an gesorgt. Dazu sorgten Herrn Borger am E-Klavier und Frau Pabst an der Klarinette für einen passenden musikalischen Rahmen. Pfarrerin Urbansky übernahm den liturgischen Teil des Gottesdienstes. Pfarrerin Pfeiffer, Mentorin von Frau Albers, sprach die Begrüßungsworte, verpflichtete die Vikarin und predigte. Grundlage der Predigt waren zwei zur Einführung passende Bibelstellen aus dem Neuen Testament (Kol 3,15-17 und Joh 15, 4-5,7-8), die sich Frau Albers selbst für die Lesung in ihren Einführungsgottesdienst ausgewählt hatte. Es lasen Friedhelm Gis, Frau Albers‘ Verlobter, und Gunnar Haun, Vertrauensmann des Kirchenvorstands.


Natürlich kam Frau Albers im Gottesdienst auch selbst zu Wort und hatte Gelegenheit sich kurz vorzustellen. Geboren in Ostfriesland, studierte sie Theologie und Anglistik im Süden von Deutschland, in München und Tübingen. Infolge der Corona-Pandemie konnte sie ihr erstes theologisches Examen erst Ende August ablegen. So ist sie erst seit wenigen Tagen sicher, dass sie ihr Vikariat in Unterschleißheim antreten kann. Wie sehr sie sich darüber freut, war ihr deutlich anzusehen: Ihre Augen strahlten vor Glück, als sie zur Gemeinde sprach! Nach dem Gottesdienst hatten alle Gelegenheit, Frau Albers bei einem corona-gerechten Sektempfang und Muffins näher kennen zu lernen und ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Eines ist jetzt schon klar: Frau Albers wird das Gemeindeleben bereichern!


Freudiger Eintritt in den verdienten (Un)Ruhestand

Nach fast 37 Jahren Dienstjahren wurde Diakon Herbert Wasner mit einem Festgottesdienst bei Bilderbuchwetter im Kirchgarten der Genezareth-Gemeinde verabschiedet. Eigentlich sollte Diakon Wasners Abschied bereits im Mai gefeiert werden und eigentlich war geplant, dass Dekan Felix Reuter die Festansprache hält und ihn entpflichtet. Doch Corona erzwang die Terminverschiebung und Dekan Reuter erkrankte kurzfristig. Die Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky bewiesen ausreichend Flexibilität und sorgten gemeinsam mit Pfarrer Reiner Schübel von der Rummelsberger Diakonie für einen gelungenen Gottesdienst. Die Predigt hielt Wasner selbst und verband seine Ansprache mit der Enthüllung eines von ihm eigenhändig gefertigten Ambos für die Genezareth-Kirche – seinem ganz persönlichen Abschiedsgeschenk für die letzte Station seiner beruflichen Laufbahn. Ein Ambo für unsere Kirche – das stand schon lange auf der Wunschliste der Gemeinde! Aber dass es ein solch besonderer Ambo werden würde – das hatte niemand zu hoffen gewagt! Passend zum Altarbild der Genezareth-Kirche und zur Form des dortigen Altars hat Wasner bei der Gestaltung des Ambos Bezug auf das Thema Schiff bzw. Boot genommen und das eigentliche Holzgestell mit einem gebauschten Segel umhüllt. Welche biblischen Motive und Geschichten ihn zu genau dieser Gestaltung inspirierten, führte Wasner in seinen Predigtworten aus. Man kann Wasners spirituelle Kreativität verbunden mit einem tüchtigen Schuss Praxis nur bewundern. Denn natürlich ist das Ambo stabil und höhenverstellbar. Ab sofort ist die Genezareth-Kirche um eine Kostbarkeit reicher!
Überhaupt Wasners Kreativität! Sie begleitete ihn sein gesamtes Berufsleben lang neben großem Einsatz für Kinder und Jugendliche. Diese Kreativität dankten ihm Pfeiffer und Urbansky besonders und überreichten ihm einen goldenen Hammer. Und diese unbegrenzte Freude am Schaffen ist einer der Gründe, warum Wasner sich nun besonders auf den Ruhestand freut. Als er berichtete, was er nun alles vorhat – es wurde einem fast schwindelig. Kein Wunder, dass Wasner seine Entpflichtung mit einem Freudenschrei „ich bin frei!“ kommentierte – frei für einen neuen Lebensabschnitt mit anderes Schwerpunkten.
Zahlreiche Grußworte ehrten den frischgebackenen Ruheständler und dankten ihm für seine Arbeit. Die Garchinger Jugend hatte ihm zu Ehren sogar einen kleinen Videofilm gedreht, der via Beamer auf einer Leinwand gezeigt wurde. Zum Schluss stieß man bei einem corona-angepassten Sektempfang mit Abstand auf Wasners Wohl an und wünschte alles Gute.


„Auf ein Wort“ mit Manuela Urbansky

Im Radiostudio
Bildrechte: Manuela Urbansky

Pfarrerin Manuela Urbansky war im BR-Studio und hat sieben Radioandachten für „Auf ein Wort“ aufgezeichnet! 

Mitten im Alltag innehalten und sich inspirieren lassen. Etwas aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Gewohntes neu wahrnehmen. „Auf ein Wort“ lädt ein, aus einer religiösen Sichtweise heraus auf die Dinge zu blicken und sie dabei neu zu entdecken. Worte, die im Alltag begleiten und motivieren. 

Falls Sie eine Folge verpasst haben, können Sie sie im BR-Podcast nachhören:

Folge 1: Schiefer Turm von Pisa
Folge 2: Geheimnisse
Folge 3: Rose von Jericho
Folge 4: Hab-ich-vergessen-Tag
Folge 5: Göttliches Waldhorn
Folge 6: Superhelden
Folge 7: Taufkerze mit Tränen und Narben

Viel Freude beim Zuhören!