Weihnachtsgottesdienste

Coronabedingt war der Heiligabend 2020 ganz anders.

Ein Krippenweg gab Familien die Möglichkeit die Weihnachtsgeschichte zu erleben. An verschiedenen Stationen zwischen dem Maria-Magdalena-Haus und der Genezarethkirche trafen sie auf Personen, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse der Heiligen nacht teilten.

In der Kirche selbst gab es die Möglichkeit einen Videogottesdienst anzuschauen, auch in diesem erzählten Menschen, denen Jugendliche der katholischen Gemeinden ihre Stimme liehen von der Heiligen Nacht.

 

Am 2. Weihnachtstag gabe es dann Geschichten und Lieder unter dem Weihnachtsbaum im Pfarrgarten. Ein Team um Pfarrerin Urbansky sorgte mit lustig besinnlichen Texten für andächtiges Zuhören und da ja keine Gemeindegesang möglich war übernahmen die Mitglieder der Familien Halder und Weinzierl stellvertretend.

Der leicht verschneite Pfarrgarten trug seinen Teil zur Stimmung bei.

Krippenstationenweg für Familien am Heiligen Abend

Da die traditionellen Kinder – und Familiengottesdienste am Heiligen Abend coronabedingt nicht möglich waren, ließen sich die Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky etwas ganz Besonderes einfallen: Sie organisierten mit einem großen Team einen Krippenstationenweg für Familien vom Maria-Magdalena-Haus bis zur Genezareth-Kirche, Zwischen 14.30 bis 15.15 Uhr konnten Familien den Weg ganz individuell am Heiligen Abend abgehen. Dabei kamen sie an insgesamt sechs Stationen vorbei, in denen sie jeweils eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte sehen und erleben konnten. Da brauchte Maria eine Ruhepause und Josef erzählte, warum sie sich überhaupt nach Bethlehem aufmachen mussten. Man konnte die Herbergssuche miterleben oder den Aufbruch der Heiligen drei Könige, die dem Stern nach Bethlehem folgten. In einer weiteren Station begegnete man dem Engel und den Hirten. Ganz am Schluss war man dann im Stall bei Maria und Josef, die glücklich an der Krippe mit dem neugeborenen Jesuskind standen.
Das Wetter am 24.12. war weder optimal für diejenigen, die an den Stationen aktiv waren, noch für diejenigen, die von Station zu Station marschierten. Trotzdem waren etliche Familien unterwegs. Die Darsteller hatten sich wettergerecht eingekleidet, um Wind und Regen Stand zu halten. Insgesamt wurde diese alternative Art und Weise eines Familienweihnachtsgottesdienstes mit Freude angenommen.

Musik und Geschichten unterm Christbaum im Kirchgarten am Stephanus-Tag

Echte Weihnachtsstimmung nur am Heiligen Abend? Aber nein, so etwas ist auch am zweiten Weihnachtsfeiertag möglich! Pfarrerin Manuela Urbansky und Team luden am späten Nachmittag des 26.12. zu einer Andacht mit weihnachtlicher Musik und Geschichten in den stimmungsvoll dekorierten Garten der Genezareth-Kirche. Der Rasen „gezuckert“ mit ein bisschen Schnee, eine mit Lichterketten hell erleuchtete hohe Tanne mit strahlendem Stern, davor der Krippentrog umstellt mit Laternen mit Kerzenschein, kecke Tannenzweig-Engelchen und sogar ein verschmitzter Wichtel bildeten den Hintergrund der gut dreißigminütigen Andacht. So nach und nach brach die Dämmerung herein – der Garten verwandelte sich in eine Weihnachtszauberwelt, fast wie im Märchen! Mittelpunkt der Andacht waren mal lustige, mal nachdenkliche Geschichten und Texte rund um die Weihnachtszeit. Familie Weinzierl-Halder sorgte für passende Musik in den Textpausen. Öffentlicher Gemeindegesang ist zwar coronabedingt verboten, Darbietung kleiner Gesangsformationen jedoch zugelassen. So sang der winzige Familienchor anstelle und für die Andachtbesucher die vertrauten und geliebten Weihnachtslieder, die unbedingt zum Fest gehören. Pfarrerin Urbansky rahmte die Andacht mit passendem Gebet und Segen. Die Weihnachtstage hätten nicht stimmungsvoller ausklingen können!